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So verkaufen Sie erfolgreich auf eBay – Ratgeber mit den besten Tipps für Einsteiger

„Drei, zwei, eins – meins“ – den Slogan des Internet-Auktionshauses eBay kennt wohl jeder. Diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte hatte ihren Anfang an einem Wochenende im September 1995: eBay-Gründer Pierre Omidyar programmierte als Hobby die Software für eine Auktionsseite und bot als erstes Produkt einen kaputten Laser-Pointer an. Nur wenig später wechselte der Laser-Pointer für rund 15 US-Dollar den Besitzer. Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Angebot von einem Consumer-to-Consumer-Marktplatz mit flohmarktähnlichem Charakter, auf dem Gebrauchtwaren privater Anbieter angeboten werden, zu einer Business-to-Consumer-Plattform, auf der Neuware von kommerziellen Händlern angeboten wird.

 

25 Jahre nach der Gründung gehört das Unternehmen zur alten Garde. Obwohl es die erfolgreichsten Jahre hinter sich hat, stehen auch heute noch zahlreiche Artikel zum Verkauf. Wenn Sie auf eBay Artikel anbieten wollen, sollten Sie einige Regeln beachten. Im folgenden Artikel geben wir Ihnen ein paar nützliche Tipps fürs Verkaufen.

 

Erste Schritte auf eBay – Gewerblicher und privater Verkauf bei eBay

 

Wenn Sie eBay-Verkäufer werden wollen, müssen Sie zunächst die Frage nach der Abgrenzung zwischen dem gewerblichen und privaten Verkauf klären. Jeder Verkäufer mit einem Konto bei eBay kann grundsätzlich private Verkäufe tätigen. Der eBay-Shop ist die Ausbaustufe eines privaten eBay-Profils und für gewerbliche Verkäufer vorgesehen. Als gewerblicher Verkäufer können Sie die professionelleren Möglichkeiten eines eBay-Shops nutzen, haben aber auch mehrere Pflichten, unter anderem:

 

  • ein ordnungsgemäßes Impressum
  • ein Widerrufs- und Rückgaberecht mindestens für private Käufer
  • eine Gewährleistung von mindestens 24 Monaten auf Neuwaren, und mindestens 12 Monate auf gebrauchte Waren
  • das Versandrisiko liegt beim Verkäufer

 

Voraussetzung für die Eröffnung eines eBay-Shops ist eine Gewerbeanmeldung.

 

Konto bei eBay eröffnen

 

Zunächst müssen Sie ein Konto als eBay-Verkäufer einrichten, da dieses die Voraussetzung für die Eröffnung eines eBay-Shops ist. Die Plattform stellt hierzu Hilfeseiten zur Verfügung, die Sie durch den gesamten Anmeldevorgang lotsen. Zu Beginn der Anmeldung erhält man die Möglichkeit, ein gewerbliches Mitgliedskonto zu erstellen.

 

Bei der Einrichtung des Verkäuferkontos müssen Sie unter anderem

 

  • Ihre Identität bestätigen (per Telefon, SMS oder Post),
  • Konto-/Kreditkartendaten hinterlegen,
  • Ihre akzeptierten Zahlungsmethoden auswählen (z. B. PayPal),
  • Verkaufsbedingungen für Ihren eBay-Shop angeben,
  • die AGB hinterlegen, die später in Ihrem eBay-Shop angezeigt werden.

 

Anmeldung bei PayPal

 

PayPal ist eines der wichtigsten Online-Bezahlsysteme und daher für jeden Onlineshop ein Muss. PayPal bietet Käufern Schutz, was Vertrauen in das Angebot schafft und so die Chance erhöht, dass potentielle Käufer auch wirklich zugreifen. PayPal ist auch der Zahlungsdienst-Anbieter von eBay. Die Anmeldung von PayPal läuft nicht über eBay, sondern direkt über die Webseite des Zahlungsanbieters. Nachdem Sie ein PayPal-Konto eingerichtet haben, müssen Sie dieses mit Ihrem eBay-Konto verbinden.

 

eBay Shop auswählen und einrichten

 

Nach der Erstellung des Kontos als eBay-Verkäufer können Sie auswählen, mit welcher Art von Shop Sie in den Online-Handel einsteigen möchten. Sie haben die Wahl zwischen einem Basis-Shop, einem Top-Shop, einem Premium-Shop und einem Platin-Shop: Die verschiedenen Shops bieten einen unterschiedlichen Leistungsumfang an und unterscheiden sich hinsichtlich der Gebührengestaltung. Grundsätzlich können Sie „klein“ anfangen und Ihren Basis-Shop später erweitern. Die Funktions- und Preisübersicht finden Sie bei eBay.

 

Für jeden Verkauf bei eBay fallen Gebühren an. Diese liegen meist zwischen 5 und 15 Prozent des Verkaufspreises. Darüber, wie hoch die Verkaufsprovision im Einzelfall ist, können Sie sich auf dieser Seite informieren.

 

Für gewerbliche Verkäufer gibt es eine umfangreiche Anleitung zum Einstieg.

 

Artikel im eigenen eBay-Shop einstellen

 

Nun können Sie die Artikel, die Sie verkaufen möchten, in Ihren eBay-Shop einstellen. Zunächst müssen Sie das Angebotsformat wählen: Sie können zwischen einem Auktions- und einem Festpreisangebot wählen. Damit Käufer die passenden Produkte schnell finden können, müssen sie der richtigen Kategorie zugeordnet sein. Ergänzen Sie die relevantesten Produktdetails und laden Sie ein aussagekräftiges Produktbild hoch. Wenn Sie Ihren Artikel stärker hervorheben wollen, nutzen Sie Zusatzoptionen wie Untertitel oder weitere Bilder.

 

Die Produktbeschreibung ist das wichtigste Werkzeug, um bei Kunden (und Suchmaschinen) gut anzukommen. Geben Sie am Anfang wichtige Informationen (Größe, Passform, Farbe usw.) an, gefolgt von Angaben zum Herkunftsland, der Marke und weiteren Produktmerkmalen.

 

Das eBay Shop-Design-Center unterstützt beim gestalterischen Aufbau Ihres eigenen eBay-Shops.

 

Verkauf erfolgreich abschließen

 

Sie haben Ihr erstes Produkt über Ihren eBay-Shop verkauft? Sobald die Zahlung des Kunden eingegangen ist, sollten Sie das Produkt rasch versenden. Ein zufriedener Kunde wird Sie positiv bewerten, wenn die Ware schnell und ohne Schäden bei ihm angekommen ist. Und positive Kundenbewertungen sind die Grundlage für einen erfolgreichen eBay-Shop!

 

Angebotsverwaltung

 

Es gibt einige Programme, die Sie unterstützend zum Verkauf bei eBay nutzen können, unter anderem:

 

  • Verkäufer-Cockpit Pro – eine speziell auf Verkäufer zugeschnittene eBay-Maske, die neben der reinen Angebotsverwaltung ein ausführliches Berichtswesen zur Verfügung stellt, mit dem Sie Ihre Aktivitäten bei eBay gründlich analysieren können.
  • Verkaufsmanager – ein Bestandteil des Verkäufer-Cockpits, der abgespeckte Möglichkeiten zur Angebotserstellung und –bearbeitung bietet, wie z. B. gebündelte Angebotserstellung, Nachbearbeitung der Verkäufe.

 

4 Tipps für effizientes Verkaufen bei eBay

 

Tipp 1

 

Verzichten Sie in Ihrem eBay-Shop möglichst auf Versandkosten und nehmen Sie diese stattdessen in die Preiskalkulation Ihrer Produkte mit auf. Durch Amazon & Co. ist es heutzutage gang und gäbe, dass Kunden keine Versandkosten zahlen müssen.

 

Tipp 2

 

Informieren Sie sich über die zahlreichen Tools, die von eBay und seinen Partnern z. B. zur Verwaltung von Artikel-Stammdaten, dem Einstellen von Angeboten angeboten werden, und nutzen Sie diese.

 

Tipp 3

 

Fotos sind der erste Eindruck. Aussagekräftige Fotos sind enorm wichtig für einen erfolgreichen Verkauf. Leuchten Sie den Artikel vernünftig aus, positionieren Sie ihn vor einem neutralen Hintergrund und nehmen Sie Fotos mit einer Digitalkamera möglichst scharf auf. Absolut tabu: Bilder aus dem Web oder von anderen Auktionen zu kopieren.

 

Tipp 4

 

Ihr Kunde ist der König: direktes Beantworten von Fragen, schnelle Versandabwicklung und Kulanz bei Reklamationen lohnen sich langfristig für Sie!

 

Fazit

 

eBay mag eine bessere Option als Amazon sein, wenn Sie gerade erst mit dem Verkauf auf Online-Plattformen beginnen. Das liegt vor allem daran, dass eBay eine Marktplatzlösung ist, Amazon hingegen ein Store. Für Unternehmen, die auf der Plattform verkaufen, bedeutet das deutlich höhere Qualitäts- und Logistikanforderungen.

 

Bevor Sie sich für ein eBay-Konto entscheiden und Ihr erstes Angebot bei eBay einstellen, sollten Sie Folgendes beachten bzw. prüfen:

 

  • welche Nische Sie in diesem Markt ausfüllen können
  • Kosten für den Verkauf (z. B. Provisionen und Währungsumrechnung)
  • Logistiklösungen (z. B. Fulfillment innerhalb der Plattform oder über einen Drittanbieter)

 

Um Ihre eBay-Aktivitäten sinnvoll zu gestalten, sollten Sie:

 

  • gute Produktbeschreibungen erstellen,
  • auf ansprechende Bilder achten,
  • die Marketingmöglichkeiten der Plattform ausschöpfen.

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